Ökologie
5.3 Ökologie |
Umweltmanagement im Bankbetrieb Eine intakte Umwelt ist die Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität und langfristige Basis jeder Geschäftstätigkeit. Auch wenn die direkten Umweltauswirkungen einer Bank geringer sind als bei produzierenden Unternehmen, ist der Umweltschutz für die DZ BANK ein wichtiges Handlungsfeld – zum Erhalt einer intakten Umwelt, zur Sicherung unserer Glaubwürdigkeit als verantwortlich handelndes Unternehmen sowie auch zur Reduktion von Kosten. Speziell für Umweltthemen zuständig ist seit Dezember 2009 unser Vorstand für Informatik, Organisation und Operations/Services. Um Umweltaspekte in unsere Geschäftsprozesse zu integrieren, haben wir die Einführung eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 beschlossen. Die Umsetzung mussten wir jedoch aus Kapazitätsgründen kurzfristig verschieben. |
EN1 Gewicht/Volumen der eingesetzten Materialien Unter den Verbrauchsmaterialien ist Drucker- und Kopierpapier mengenmäßig der größte Posten. Alle Mitarbeiter sind angehalten, damit so sparsam wie möglich umzugehen, 98 Prozent der Papiere weisen die Qualität „chlorfrei gebleicht“ auf. Für den Druck von Broschüren setzen wir ausschließlich Papier mit dem FSC (Forest Stewardship Council)-Siegel ein, das Umweltverträglichkeit entlang der gesamten Kette bis hin zur Druckerei bestätigt. Auch unser neues Briefpapier trägt dieses international anerkannte Siegel.
|
EN2 Anteil von Recyclingmaterial am Gesamtmaterialeinsatz Unser Abfallmanagement achtet auf die getrennte Erfassung zentraler Wertstofffraktionen und führt derzeit annähernd das gesamte Verbrauchspapier (154,68 t) dem Recycling zu. Im Jahr 2009 haben wir insgesamt 356,33 t des Gesamtpapiermülls dem Wertstoffkreislauf zugeführt. |
EN3 Direkter Energieverbrauch: vom Unternehmen eingesetzte Primärenergieträger Derzeit noch keine differenzierten Angaben möglich. |
EN4 Indirekter Energieverbrauch: zur Produktion der eingekauften Energie eingesetzte Primärenergieträger Unseren Strombezug haben wir bereits in weiten Teilen auf CO2-freien Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Sofern ökonomisch sinnvoll und organisatorisch machbar, streben wir den Bezug von zertifiziertem Ökostrom an allen deutschen Standorten an. Zur Senkung unseres Energieverbrauchs haben wir im Gebäude Westend 1 und in ausgewählten Bereichen des Cityhauses 2 an unserem Hauptsitz in Frankfurt am Main die Zahl der Beleuchtungskörper reduziert. Weiterhin arbeiten wir zusammen mit dem technischen Betreiber an der Verbesserung des Energiemanagements. Dazu gehört die sukzessive Erneuerung der energetisch relevanten Gebäudetechnik, unter anderem der Klimaanlagen, im Rahmen der jährlichen Instandhaltungsmaßnahmen.
|
EN8 Gesamter Wasserverbrauch nach Quellen
|
EN11 Flächennutzung in geschützten Gebieten keine Relevanz |
EN12 Wesentliche Auswirkungen von Aktivitäten in geschützten Gebieten keine Relevanz |
EN16 Direkte und indirekte Emissionen klimarelevanter Gase Unseren Strombezug haben wir bereits in weiten Teilen auf CO2-freien Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Sofern ökonomisch sinnvoll und organisatorisch machbar, streben wir den Bezug von zertifiziertem Ökostrom an allen deutschen Standorten an. Auch die Umstellung unseres Frankfurter Cityhauses 1 auf umweltverträglichere Fernwärme zahlt sich für den Klimaschutz aus: Künftig sparen wir damit jährlich 61 Tonnen CO2.
|
EN17 Andere indirekte Treibhausgasemissionen, verursacht z.B. durch Geschäftsreisen und Pendeln der Mitarbeiter Den Dienstreiseverkehr so emissionsarm wie möglich zu gestalten war ein Ziel der Überarbeitung der Dienstreiseordnung zum 1. September 2009. Die Nutzung von Telefon- und Videokonferenzen als Alternative hat seither oberste Priorität. Flugreisen werden nur noch bewilligt, wenn sie aus Zeitgründen unbedingt erforderlich oder günstiger als eine Bahnfahrt sind. An allen Standorten, an denen es möglich ist, bieten wir unseren Mitarbeitern ein Jobticket des örtlichen Verkehrsverbands. Durch einen Rahmenvertrag mit der Deutschen Bahn können auch Mitarbeiter, die außerhalb der Zonen des öffentlichen Nahverkehrs wohnen, umweltverträglich und vergünstigt zum Arbeitsplatz gelangen.
|
EN19 Ozonschädigende Substanzen, nach Gewicht keine Relevanz |
EN20 NOx, SOx, u.a. signifikante Luftemissionen, nach Gewicht keine Relevanz |
EN21 Gesamtmenge und Qualität von Abwassereinleitungen keine Relevanz |
EN22 Abfallmenge nach Art und Entsorgungsmethode Unser Abfallmanagement achtet auf die getrennte Erfassung zentraler Wertstofffraktionen und führt derziet annähernd das gesamte Verbrauchspapier (154,68 t) dem Recycling zu. Im Jahr 2009 haben wir insgesamt 356,33 t des Gesamtpapiemülls dem Wertstoffkreislauf zugeführt.
|
EN23 Freisetzung von Schadstoffen wie Ölen, Chemikalien etc., nach Anzahl und Volumina keine Relevanz |
EN26 Initiativen zur Verringerung von Umweltauswirkungen der Produkte und Dienstleistungen vgl. FS1 und FS2 |
EN27 Anteil von Produkten, deren Verpackungen wiederverwendet wurden keine Relevanz |
EN28 Geldbußen/ Sanktionen für Nichteinhaltung umweltgesetzlicher Auflagen Geldbußen bzw. Sanktionen für die Nichteinhaltung von umweltgesetzlichen Auflagen wurden gegen die DZ BANK im Berichtszeitraum keine ausgesprochen. |
Zu den Inhalten der GRI-Bilanz:






